Vorteile

Schalten wie die Rennfahrer – ohne Kompromiss: Schnell, Exakt und Sicher. Dennoch mit voller Kontrolle.

Mit sieben, acht oder gar neun Gängen Kraftstoffverbrauch, Schadstoffemission und Lärmpegel senken.

Sport

Im Rennsport wird bereits seit langem das bewährte Prinzip der sequentiellen Getriebeschaltung zur Verkürzung der Schaltzeit, aber auch zur Entlastung des Piloten eingesetzt.

Überdrehte Motoren mit teuren Reparaturen oder ein Rennende in der Leitschiene, wenn an der Haftgrenze kurvenausgangs beschleunigend vom vierten Gang hochgeschalten werden muss, der Fahrer aber, weil er die Schaltgasse verfehlt, versehentlich in den dritten Gang schaltet, können so zuverlässig vermieden werden.

Ein vergleichender Blick auf die Geschichte der Motorradentwicklung zeigt, dass anfänglich auch Handschaltkonzepte nach dem „H-Schema“ verwendet wurden. Die zunehmenden Motorleistungen und Fahrgeschwindigkeiten machten eine Bedienung dieser Art jedoch bald unmöglich und führten zum Einsatz der heute verwendeten Fußschaltung. Der Fuß ist für eine zweidimensionale Steuerbewegung nicht geeignet und so etablierte sich das sequentielle Schaltprinzip vollständig.

Diese Technologie zur Erhöhung der Fahrsicherheit und Sportlichkeit hat jedoch im PKW keine Verbreitung gefunden – zunächst wohl wegen der geringeren Anforderung, später aus Gründen der Tradition.

Entscheidend für die Bediensicherheit ist die Eindeutigkeit und Intuitivität der Schaltung: Die eindimensionale und aus einem einzigen Abschnitt bestehende Bewegung und die klare Unterscheidung zwischen Hoch- und Rückschaltung machen den Unterschied.

manalog folgt dem Prinzip, dass die Hochschaltung durch Ziehen des Schalthebels nach hinten und die Rückschaltung durch Drücken des Schalthebels nach vorne erfolgt. So folgt die Hand einfach und natürlich der Trägheitskraft beim Beschleunigen bzw. Verzögern. 

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Umwelt

In der Technologie der Handschaltgetriebe schlummert ein großes Nutzenpotenzial für die Umwelt:

Die Anzahl der Vorwärtsgänge hat einen großen Einfluss auf das Verbrauchs- und Emissionsverhalten von Kraftfahrzeugen. Natürlich hat die moderne Fahrzeugentwicklung den Nutzen erkannt. Heute werden daher Getriebe mit bis zu zehn Vorwärtsgängen angeboten.

Wegen der meist nur bis zur Grenze von sechs Vorwärtsgängen als zumutbar angesehenen Bedienung, sind Handschaltgetriebe von dieser erfreulichen Entwicklung jedoch weitgehend ausgeschlossen.

Handschaltgetriebe sind jedoch prinzipbedingt mechanisch effizienter, wesentlich leichter, kompakter und auch kosteneffektiver als alle anderen Getriebegattungen. Außerdem haben sie in vielen Ländern der Erde immer noch einen bedeutenden Marktanteil inne – dies nicht zuletzt wegen der ursprünglichen Fahrfreude, die sie vermitteln.

manalog hat die Schlüsseltechnologie zur Erschließung des Nutzenpotenzials im Serienfahrzeug entwickelt und ermöglicht damit, auch sieben, acht oder neun Vorwärtsgänge im Handschaltgetriebe anzubieten.

Mit dieser Technologie und in Verbindung mit Vielganggetrieben lassen sich, für Europa hochgerechnet, Megatonnen an für die Klimaerwärmung verantwortlichem Treibhausgas CO2 einsparen, gleichermaßen sinken der Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen.

Und nicht zuletzt kann der Fahrkomfort auf der Langstrecke durch die Absenkung des Drehzahl- und damit Geräuschniveaus deutlich verbessert und einer auch sicherheitsrelevanten Ermüdung der Fahrzeuginsassen vorgebeugt werden.

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